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Fairer Handel

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"... ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.

Fair Handels-Organisationen engagieren sich - gemeinsam mit VerbraucherInnen - für die Unterstützung der ProduzentInnen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.“

(Definition der internationalen Netzwerke des Fairen Handels FINE).

Produzenten

ProduzentInnen sind Zusammenschlüsse von kleinbäuerlichen Familien oder HandwerkerInnen oder auch abhängig beschäftigte ArbeiterInnen. Es wird auf eine faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen geachtet. Die Rechte von Kindern werden gesichert und die Gleichstellung der Geschlechter wird gefördert. Die Umstellung auf biologische Landwirtschaft und die Anwendung umweltschonender Produktionsverfahren sind weitere Ziele.

Importeure und Weiterverarbeitung

Fair-Handels-Importeure kaufen von Produzentenorganisationen oder Unternehmen mit sozialer sowie ökologischer Verantwortung in „Ländern des Südens“ Produkte, die dann z.B. in Deutschland verkauft werden. Das geschieht nach partnerschaftlichen Prinzipien: neben der Langfristigkeit der Handelsbeziehung wird z.B. auf Wunsch eine Vorfinanzierung von mindestens 50% gewährt. Ausbeuterischer Zwischenhandel ist ausgeschlossen. Maßnahmen zur Professionalisierung der ProduzentInnen werden unterstützt. Die Weiterverarbeitung und Verpackung der Produkte findet nach Möglichkeit in den Herkunftsländern statt.

Kriterien und Kontrolle

FLO-Standards für Produkte, die das Fairtrade-Siegel tragen: Der gemeinnützige Verein Transfair vergibt das Siegel für derzeit 15 Produktgruppen. Die Kontrollen werden durch die Organisation FLO-Cert durchgeführt.

WFTO-Standards für Fair-Handels-Organisationen: Die Einhaltung wird im Rahmen eines dreistufigen Monitoring-Systems überprüft.

Konvention der Weltläden: Sie formuliert das Selbstverständnis der Weltläden in Deutschland und die zentralen Kriterien, an denen Weltläden ihre Arbeit messen. Produzenten-Organisationen, Importeure und Weltläden sollen diesen Richtlinien gleichermaßen genügen.

Vertrieb

Fair gehandelte Produkte gibt es in ca. 800 Weltläden in Deutschland. Produkte mit dem Transfair-Siegel führen außerdem viele Bioläden, Drogerien und Supermärkte sowie der Versandhandel.

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